Musiker

Musik spielte in Malsch schon immer eine sehr große Rolle. Fast keine Gaststätte  in der nicht musiziert und sonntags getanzt wurde. Deshalb gab es sehr viele Bands und Einzelmusiker. Wir würden uns freuen wenn Sie dazu beitragen könnten, diese Rubrik zu komplettieren. Die Nummerierung ist keine Wertung, sie soll die Zuordnung der Kommentare erleichtern. Unten steht ein Kommentarfeld zur Verfügung, oder E-mail: guenterheiberger@gmail.com. Recht herzlichen Dank.


Bands alle Bilder mit Klick vergrößern

1.) Storchentrio

V.l.n.r.: Josef Rieger, Josef Peritsch, Arnold Barbon

 

Alle Bilder mit Klick vergrößern.


2.) Band ????

In der Wirtschaft "Sternen".

An der Handharmonika: Josef Fauth (dä Kipper).

Wohnte im Gässle zum Baustoff-Kunz. War von Beruf Straßenwärter und im Nebenberuf Schuster.

Am Saxophon "Franzl Wilfinger".


3.) the Swing band

Mit Klick vergrößern
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Im Theresienhaus 1959:

Hier kenne ich nur den Schlagzeuger,

Josef Balzer (Herichsweiss).

Ebenfalls ein Unvergesslicher aus meinen früheren Musikerjahren.


4.) KuDi's

Kurt Kistner & Dieter Karl-Huber
Kurt Kistner & Dieter Karl-Huber

Text aus der CD "Versucht mich nicht zu ändern"

 

Im August, anno domini 1987, trafen sich nach ausgedehnten und ergiebigen Stunden auf einem sehr erquicklichen Straßenfest die beiden Malscher Kurt Kistner und Dieter Karl-Huber zum fröhlichen Abschiedstrunk bei einem hiesigen Freund. Als ihn die Trauer übermannte, packte Kurt (genannte "Pfulle") seine unvermeidliche Gitarre aus, um seinen "Weltschmerz" auch gesanglich Ausdruck zu verleihen und "rein zufällig" hatte "Schlötzler" Dieter seine Mundharmonika in der Tasche. Dieser glückliche Umstand vereinte die beiden dann auch als Duo musikalisch bis in die Morgenstunden. Mit ca. 16-22 Bierchen in der Birne fanden die DREI die BEIDEN "affenstark", ergo beschloss man zukünftig bei Kneipenabenden und Faschingsveranstaltungen gleiches zu tun. Und siehe da... bald stellten sich auch die ersten Erfolge ein.

 1989 machten die beiden dann unter der gekonnten Obhut ihres befreundeten Musikproduzenten Steffen Müller die erste Kassette, die den KuDi's regional einen schönen Erfolg bescherte.

 Mit eigen Liedern aus ihrer "Gesangskiste" des Frohsinns, der Kritik und der Besinnlichkeit hatten sie, wie es sich gehört, auch neben "Flops", meist jedoch das Glück in vielen Auftritten ihr Publikum begeistern zu dürfen.


5.) The Swingers

The Swingers
The Swingers

Ca. 1975 in der Wirtschaft Eintracht. Links Bernd Gräßer, rechts Hans Bodzet.


6.) Trio Tornado

In der Wirtschaft Deutscher Kaiser.

v.l. Gerhard Halfinger, Wolfgang Steinmeier, an der Klarinette: Henry Meyer. War lange Vorstand bei der Feuerwehrkapelle und Filialleiter in der Kaufstätte.


7.) Tanzkapelle Tornado

Hilmar Clemens (Klavier Akkordeon) - Karl Weishaupt (Akkordeon) - Karl Kassel (Trompete) - Karl Wolf (Schlagzeug) - Walter Wilfinger (Trompete) - Ludwig Kastner (Akkordeon Klarinette)
Hilmar Clemens (Klavier Akkordeon) - Karl Weishaupt (Akkordeon) - Karl Kassel (Trompete) - Karl Wolf (Schlagzeug) - Walter Wilfinger (Trompete) - Ludwig Kastner (Akkordeon Klarinette)

Text von Mario Weishaupt

Mein Vater (Karl Weishaupt) war von Beginn an Mitglied. Gegründet wurde die Kapelle ca. 1946 von Ludwig Kastner. Die Besetzung wechselte ab und zu, deshalb sind mehrere Aufnahmen beigefügt und die Musiker von links nach rechts jeweils benannt. In der Anfangszeit spielte auch Frau Romy Essig als Violinistin mit. Leider habe ich von ihr kein Foto zur Verfügung. Vielleicht hat ja jemand eine entsprechende Aufnahme von ihr. Meines Wissens spielte Tornado bis in die späten 50-er / frühen 60-er Jahre in dieser Zusammensetzung.

Das Repertoire von Tornado reichte von Stimmungs- und Tanzmusik bis hin zu den damaligen Neuheiten wie Cha Cha Cha und Rock’n Roll. Ein alteingesessener Mälscher bezeichnete diese modernen Hits als „Nawwelreiber“. Die Musiker störte dies jedoch nicht im geringsten! Für einige der amerikanischen Titel wurden Ihnen von Soldaten der US Armee Notenhefte geschenkt. GI’s waren oft bei Ihren Auftritten dabei. Als Beispiel dafür habe ich ein Titelblatt angehängt. Als Abschluss sehen Sie ein Notenblatt der Kapelle, das noch den Schriftzug von Ludwig Kaster trägt (ganz oben rechts). Der Schlager stammt aus dem Jahr 1940.

 

Zum Ausführlicher Bericht von Mario Weishaupt, hier klicken ...

 

Hilmar Clemens wird ausführlich bei den Einzelmusiker, weiter unten, behandelt.


8.) Klepperles Kapelle

In der Wirtschaft Schwanen
In der Wirtschaft Schwanen

v.l. Alo Lang, Fischer Kurt, Späth Erwin, Kiefer Otto, Balzer Willi

 

die Malscher Fasnacht hatte ihren Höhepunkt in der Straßenfastnacht am Fastnachtdienstag. Aus Spaß an der urigen Straßenfastnacht baute sich Edelnarr und Elferratsmitglied E. Heck 1951 eine Teufelsgeige. Zusammen mit einer Zieharmonika und einer Gruppe echter Malscher Fasebutzen zog man durch die Straßen. 

Im Laufe der Jahre wurde die Teufelsgeige umrahmt von Klarinette, Posaune, Akkordeon, Lira und Waschbrett.

 

Heinz Filippi, Alo Lang, Willi Balzer, Otto Kiefer.
Heinz Filippi, Alo Lang, Willi Balzer, Otto Kiefer.

1970 wagte man, unter der musikalischen Leitung von D. Michel, den ersten Auftritt bei der GroKaGe Malsch. Die nach einer Idee von E. Bürck und U. Holl gefertigten Schwellköpfe trugen zum guten Gelingen bei.

Zum Gedenken an die bewährten Fastnachtsmusiker A. Neukert und J. Balzer - bekannt als Klepperle und Herichsweiß - wurde die "Klepperles-Musik" aus der Taufe gehoben. Die Klepperle wurden in den folgenden Jahren bei der GroKaGe und auswärtigen Veranstaltungen bekannnt.

Damit die Gruppe auch nach der Fasnacht in Übung blieb, gründeten sie 1971 die "Malscher Dorfmusikanten", die sich der volkstümlichen Unterhaltungsmusik widmeten. In ihren schmucken Trachtenanzügen musizierten die Dorfmusikanten.

 

 

Mehr Geschichte siehe Band Nr. 12 Bergwald Echo


9.) Name???

In der Wirtschaft Rebstock, 1953. 

v.l. Paul Günther und Hugo Bernhard

Hugo Bernhard und Bernhard Steinhilber 1953


10.) Name???

In der Wirtschaft Sternen.

In der Wirtschaft Sternen: An der Handharmonika: Josef Fauth (wie in Bild Nr. 2 beschrieben). Man beachte die Verzierungen an der "Quetschkommode", gleich wie bei

Bild Nr. 2.

An der Posaune ebenfalls ein alter, lieber und unvergesslicher Musikkamerad "Alo" Alfons Lang.

Schön war die Zeit !!!


11.) Name???

Links an der Handharmonika: Gerhard Reiter

Rechts am Akkordeon: Peter Kunz (zuletzt wohnhaft in Sulzbach).

Müsste im Prinz Eugen gewesen sein bzw. im ehem. Clubhaus des FV Malsch, man beachte die Tafel im Hintergrund.


12.) Bergwaldecho

Alte Turnhalle in Waldprechtsweier.

Harmonika: Otto Kiefer

Klarinette: Willi Balzer

 

Bei vielerlei Anlässen, wo volkstümliche Musik gefragt ist, trat das Bergwald-Echo auf. Die Gründung liegt im Jahr 1974. Damals zog Willi Balzer mit der Klarinette und Kurt Fischer mit einem „blauen Faß“ am Fasnachtdienstag nach „Bittelschells“ Art durch die Lokale und trafen Hermann Holl mit einer anderen Gruppe. Aus diesem zusammengewürfelten Haufen entwickelte sich die „Original Klepperles Kapelle“. 1981 trennt man sich wieder und spielte noch mit fünf Mann. 1986 waren noch drei der ehemaligen elf Musikanten zusammen. Man gab sich den ortsbezogenen Namen „Bergwald Echo“.

Seit 1974 ist der Kapelle nicht nur das Wiederaufleben der Malscher Straßenfastnacht zu danken, diese Hobby-Kapelle hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur zur Unterhaltung, sondern vorwiegend auch für soziale Zwecke zu spielen. Zahlreiche Auftritte zwischen 1974 und 1988 gaben davon Zeugnis. Zum Beispiel das Schulfeste der Sonderschule Rastatt oder die Mitgestaltung des Sommerfestes des Stephanusstiftes in Ettlingen. Vom eigenen Straßenfest für „Hohl- und Saubuckelbewohner“ wurde der Reinerlös der Ortgruppe des DRK zugeteilt.

 

Besetzung 1988: Alfons Lang, Posaune; Otto Kiefer, Handharmonika; Willi Balzer, Klarinette; Peter Bögi, Tenorhorn; Gebhard Neu, Schlagzeug. (Aus Malscher Leben, Wildemann, S. 332, R. Balzer)


13.) Welche Band?

Wie heißt die Band, die Musiker, wann und wo?

 

Kraft Berthold und Horst Jögel im Cafe Reichert,

Der Gast ist Willhelm Zimmer (Wäscherei)


14.) Enzian-Trio/Duo

Links am Schlagzeug Heinz Fillipi, rechts Otto Kiefer im Alter von 87 Jahren (2013).

Heinz spielte noch beim Duo Cha Cha Cha, bei den Hurricans und Colibris.

Otto spielte auch bei der Klepperleskapelle und beim Bergwald-Echo.

 

Ausführlicher Bericht mit vielen Fotos ...


Einzelmusiker

Hilmar Clemens, auch in der Band Tornado Band Nr. 7

Schon an seinem lupenreinen Hochdeutsch erkannten die Mälscher, Hilmar Clemens war kein ,,Hiesiger". Dennoch scheint die Verständigung zwischen ihm und den Einheimischen funktioniert zu haben. Er war im Ort eine anerkannte Institution in Sachen Musik. Für das Malscher Streichorchester und die Tanzkapelle Tornado war er als Pianist unentbehrlich.

Vielen damaligen Jugendlichen dürfte er auch noch als Klavierlehrer in lebhafter Erinnerung sein. Erst eine schwere Erkrankung hielt ihn davon ab, seine Leidenschaft weiter mit anderen zu teilen und weiter zu geben.

Hilmar Clemens wuchs in Duisburg auf. Seine Eltern hatten im 0rtsteil Meiderich eine Musikalienhandlung. Bei den Nachforschungen in Hilmars Leben habe ich leider erfahren, dass das Ladengeschäft seiner Eltern im Frühjahr 2014 abgebrannt ist und abgerissen werden musste.

Durch seinen älteren Bruder bekam er in seiner Jugend Kontakt zur Musik. Er war Musikstudent und unterrichtete Hilmar in Theorie und Praxis.

Eine Aufnahme, die vor dem Krieg im Duisburger Raum entstanden sein müsste, zeigt Hilmar am Klavier des Orchesters ,,Sorrento". Die Malscher Tanzkapelle Tornado konnte später also auf einen erfahrenen Pianisten zurückgreifen.

Zu uns ins Badische hat ihn der Krieg verschlagen, Ab 1940 führte ihn sein Weg über Borkum und Nijmegen, Holland, in unsere Region. Seine Einheit musste beim Ausbau des Westwalls mithelfen. Ein Foto zeigt ihn vor einer Flak-Stellung in Ettlingen im Jahr 1942. Einquartierung fand er in Malsch, wo er auch seiner späteren Ehefrau Trudel, geb. Gräßer begegnete.

Nach Kriegsende geriet er in französische Gefangenschaft, die mindestens bis ins Jahr 1947 andauerte. Zugute kamen ihm später die in Frankreich erworbenen Sprachkenntnisse. Bei seinem Arbeitgeber Michelin hatte er oft Kontakt zu französischen Kollegen. Sprachliche Hindernisse durften dabei eher selten gewesen sein.

Neben der Musik interessierte sich Hilmar auch für historische Lokomotiven und deren Technik. ln seiner Garage in der Leerstraße konnte man Abbildungen verschiedenster Typen bewundern. Die Zeichnungen und Fotos bedeckten einen großen Teil der Wände.

Um 1980 herum war Hilmar Clemens auch mein Klavierlehrer. Am Ende jeder Klavierstunde gab es immer ein Ritual. Als Schüler räumte man den Platz und überließ ihm gerne die Tastatur, damit er einen alten Schlager zum Besten geben konnte. ,,Abends in der Taverne" von Werner Bochmann war sein Lieblingslied, Während er spielte wackelte das Klavier und seine Musik erfüllte das ganze Haus.

Als der Unterricht zu Ende war, forderte er mich jedes Mal immer auf: ,,Sags, los, sags!" Als Antwort erwartete er dann stets zu hören ,,Gott sei Dank"


Karl Kunz
Karl Kunz

Karl Kunz

Ist das "Bischeffel's Karl" geb. 20.10.1896, ges. 1958. Schnapsbrenner Schwiegervater von Schnapsbrenner Nack? Stifter von drei Wegkreuzen.

 

Unten Kommentierfeld. Danke.


Kurt Kistner

Beim Heimatabend des CulturClubMalsch 2013
Beim Heimatabend des CulturClubMalsch 2013

Pfulle, KuKi,

Mitglied der Band KuKi's


Wir würden uns freuen wenn Sie Namen, Daten oder sonstiges uns mitteilen würden.

Die Nummerierung ist keine Wertung, sie soll die Zuordnung der Kommentare erleichtern.

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Kommentare: 11
  • #1

    Lumpp Robert (Samstag, 27 Januar 2018 14:50)

    Hallo, ich habe erkannt:
    Klepperleskapelle: v.l. Alo Lang, Fischer Kurt, Späth Erwin, Kiefer Otto, Balzer Willi
    Name???: v.l. Reiter Gerhard, Name nicht bekannt, Kunz Peter

    Super gemacht!
    Gruß

  • #2

    Günter Heiberger (Samstag, 27 Januar 2018 16:10)

    Danke, Habs in den Klepperleskapelle eingetragen.

    Aber welche 3er Gruppe Band? ist gemeint die Band mit Schlagzeug oder das Farbbild mit 2 Harmonikas?

  • #3

    Margareta Rahner (Samstag, 27 Januar 2018 22:53)

    Die 3 Musiker auf dem ersten Foto heissen:
    V.l.n.r.: Josef Rieger, Josef Peritsch, Arnold Barbon
    Sie nannten sich: Storchentrio

  • #4

    Hubert Kunz (Donnerstag, 08 Februar 2018 20:16)

    Bild Nr. 2 " Im Sternen".
    An der Handharmonika :
    Josef Fauth (dä Kipper).
    Wohnte im Gässle zum Baustoff-Kunz. War von Beruf Straßenwärter und im Nebenberuf Schuster.
    Am Saxophon mein lieber alter und hoch verehrter alter Musikkamerad "Franzl Wilfinger".

  • #5

    Hubert Kunz (Donnerstag, 08 Februar 2018 20:25)

    Bild Nr. 6
    Trio Tornado:
    An der Klarinette: Henry Meyer,(Schreibweise Nachname). War lange Vorstand bei der Feuerwehrkapelle und Filialleiter in der Kaufstätte. Als "Knaddele" kenne ich ihn nicht, habe ich noch nie gehört, vermute hier liegt eine Verwechslung vor.

  • #6

    Hubert Kunz (Donnerstag, 08 Februar 2018 20:33)

    Bild Nr. 10
    In der Wirtschaft Sternen:
    An der Handharmonika: Josef Fauth (wie in Bild Nr. 2 beschrieben).
    Man beachte die Verzierungen an der "Quetschkommode", gleich wie bei
    Bild Nr. 2.
    An der Posaune ebenfalls ein alter, lieber und unvergesslicher Musikkamerad
    " Alo" Alfons Lang.
    Schön war die Zeit !!!

  • #7

    Hubert Kunz (Donnerstag, 08 Februar 2018 20:40)

    Bild Nr. 3
    the Swing Band, im Theresienhaus 1959:
    Hier kenne ich nur den Schlagzeuger,
    Josef Balzer (Herichsweiss).
    Ebenfalls ein Unvergesslicher aus meinen früheren Musikerjahren.
    Tja !

  • #8

    Hubert Kunz (Donnerstag, 08 Februar 2018 20:52)

    Bild Nr. 11
    Name:
    Links an der Handharmonika: Gerhard Reiter
    Rechts am Akkordeon: Peter Kunz (zuletzt wohnhaft in Sulzbach).
    Müsste im Prinz Eugen gewesen sein bzw. im ehem. Clubhaus des FV Malsch, man beachte die Tafel im Hintergrund.

  • #9

    Günter Heiberger Heimatfreundeteam (Freitag, 09 Februar 2018 07:28)

    Hallo Herr Kunz, allerherzlichsten Dank für Ihre Kommentare. Habe sie eingetragen.

  • #10

    Horst Jögel (Samstag, 03 März 2018 17:04)

    Bild Nr.13 sind: Kraft Berthold u. Horst Jögel im Cafe Reichert,
    Der Gast ist Willhelm Zimmer (Wäscherei)

  • #11

    Claudia Jost-Kunze (Sonntag, 18 März 2018 12:53)

    Das Bergwaldecho Bild 12 spielt nicht vor dem Marienhaus sondern vor der alten Turnhalle in Waldprechtsweier.