175 Jahre Eisenbahnstrecke Ettlingen - Malsch


Links Kiosk Oplischtil. Mit Klick vergrößern.
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Vor nahezu 175 Jahren, am 1. Mai 1844, wurde die Bahnstrecke Karlsruhe-Rastatt feierlich eröffnet. Für die Bevölkerung unserer Heimatgemeinde Malsch brachte der Anschluss an das Eisenbahnnetz bedeutende Veränderungen ihrer Lebensbedingungen. Deshalb wollen die Gemeinde Malsch und die Heimatfreunde dieses Jubiläum im Jahr 2019 entsprechend würdigen. Geplant sind eine Veranstaltung und Publikationen, für die wir noch dringend Material benötigen.

Kontakt: Rainer Walter, Tel. 07246/30252 oder Günter Heiberger, Tel. 07246/913190


Industriegleis Malscher Bahnhof

 

Habe bei google diesen interessanten Plan gefunden. Es gibt noch eine Stelle am heutigen CDTI, ehemaliges Fernmeldezeugamt, da liegt in der Stephanstraße der letzte Rest des ehemaligen Industriegleises. Dieser Rest ist identisch mit dem googleplan. Man sieht es gab nicht nur ein Industriegleis sondern auch Gleise zum rangieren.

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  1. Bahnstrecke Karlsruhe - Ettlingen - Rastatt
  2. Ehemaliger beschrankter Bahnübergang
  3. ehemaliges Gaswerk
  4. Weiche
  5. Güterabfertigung
  6. Die Industriegleise
  7. Bahnhof
  8. Teerfabrik
  9. Dyckerhoff, ca 1964 ans Industriegleis angeschlossen
  10. heute ZG
  11. Hier liegt heute der letzte Rest des ehemaligen Industriegleises
  12. Heute CDTI, ehemals Fernemeldezeugamt, 1966 eröffnet, mit Gleisanschluss

Industriegleis, Grundplan nach Tobias Frodl

Mit Klick vergrößern. Dyckerhoff und Fernmeldezeugamt ca 1965 ans Industriegleis angeschlossen.
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Rund um das Bahnhofsgebäude

 

Da wir leider keinen Plan der Bahnhofsanlage und ihrem Umfeld haben, haben wir versucht mit Zeugenaussagen einen ungefähren Plan zu zeichnen. Natürlich stimmen die Proportionen überhaupt nicht. Aber vielleicht fallen Ihnen noch Details, Ergänzungen oder Korrekturen ein. Bitte das unten stehende Formular verwenden.

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  1. Industriegleise und zum Rangieren. Angeschlossen waren das Fermeldezeugamt, Dyckerhoff, die Gießerei, die Teerfabrik. Die Papierfabrik (16.) hatte ein eigenes Gleis
  2. Güterverladestelle
  3. Bahnsteig Richtung Rastatt
  4. Die Hauptstreckengleise Karlsruhe - Rastatt
  5. Oberirdischer Übergang mit einer Stange gesperrt. Sie wurde nur bei Bedarf von einem Bahnbediensteten geöffnet
  6. Bahnsteig Richtung Ettlingen - Karlsruhe
  7. Waschbecken
  8. Die "Sperre", hier sammelten sich oftmals hunderte von Leuten
  9. 1949 bis 1969 Kiosk Opluschtil, dann bis 1972 Kiosk Huth, dann verlegt ins Innere des Wartesaals
  10. Wartesaal, bis 1972 Durchgang vom Schalterraum, dann nur noch durch die neu eingebaute Tür am Kopfende des Baues zu erreichen
  11. Güterschalter
  12. Fahrkartenschalter
  13. Treppe ins 1. OG
  14. Stellwerk
  15. Schrankenwärterhäuschen
  16. Industriegleis Papierfabrik

Fragen:

  1. Wo waren die Toiletten?
  2. Wie viele Personen arbeiteten täglich im Bahnhof?
  3. War die Firma Eckerle am Industriegleis angeschlossen?
  4. Sonstiges?

Oder Sie versuchen sich am unten stehenden Fragekatalog. Vielen Dank!

 

 FRAGEKATALOG

  1. Würden Sie uns Ihre allererste Eisenbahnfahrt schildern? Wann, mit wem, wohin?
  2. Als Sie noch kein Auto besaßen (wann?) wie oft sind Sie Eisenbahn gefahren und wohin?
  3. Wann und wie wurde der Bahnhof Malsch umgebaut?
  4. Für was wurde das obere Stockwerk verwendet? War es vermietet, an wen?
  5. Gab es früher öffentliche Toiletten am/im Bahnhof?
  6. Wurde der Bahnhof im 2. Weltkrieg beschädigt?
  7. Können Sie einen ungefähren Grundriss des Erdgeschosses Bahnhof zeichnen?
  8. Wie war die dienstliche Hierarchie im Bahnhof? Wer und wie viele arbeiteten dort?
  9. Was stand dort wo heute Fahrrad- und Autoparkplatz ist?
  10. Gab es Touristen in Malsch und Umgebung die mit der Bahn kamen? (Cafe Standke hatte Berliner Bahnarbeiter als Gäste und warb in einer Anzeige mit 30 Minuten bis zum Bahnhof Malsch)
  11. Von 1949 bis 1969 betrieb die Famile Opluschtil den Kiosk am Bahnhof dann 3 Jahre ein Herr Huth. Dann wurde der Betrieb in den Wartesaal verlegt. Wer betrieb und wie lange die Verkaufsstelle im Bahnhofsgebäude?
  12. Wie viele Züge führen pro Tag (24 Std), wann fuhr der letzte?
  13. Wie viele Menschen fuhren pro Tag? Schätzung Wann. Werktag / Sonntag
  14. Der Bahnhof hatte eine Weiche und ein Nebengleis für was wurde das verwendet?
  15. Gab es Rangierer im Bahnhof?
  16. Gab es Unfälle am Bahnhof?
  17. Gibt es Zahlen wann wie viele Personen befördert wurden?
  18. Ab wann konnte man Fahrkarten im Rathaus erwerben?
  19. Wann wurde die Bahnschranke elektrifiziert?
  20. Gab es Unfälle an der Bahnschranke?
  21. Wer und wann wurden die verschiedenen Bahnwärterhäuschen erbaut?
  22. Wer wohnte darin, was waren die Aufgaben?
  23. Wann wurde die Schallschutzmauer erbaut?
  24. Haben Sie noch eine alte Bahnfahrkarte und würden sie uns zum Kopieren kurzfristig zur Verfügung stellen?
  25. Haben Sie Fotos, Pläne oder sonstiges zum Bahnhof?
  26. Würden Sie zum Thema gerne ein Interview mit uns führen?
  27. Kennen Sie Personen die im Bahnhof gearbeitet haben und die man eventuell befragen könnte?

    Bitte geben Sie zwecks Rückfragen ihre Kontaktdaten ein, verwenden Sie die laufenden Nummern zum Beantworten, möglichst Jahreszahlen angeben, bestätigen Sie die Datenschutzerklärung (anklicken), Danke.
Kommentare: 3
  • #3

    Heiberger (Samstag, 01 September 2018 15:39)

    Beim cdti, früher fernmeldezeugamt, liegen noch die Reste der ehemaligen industriegleise.

  • #2

    Lumpp Robert (Freitag, 24 August 2018 17:06)

    zu 18: Das Fernmeldezeugamt Malsch hatte einen Gleisanschluss. Der oder die Waggons wurden mit einer Diesellok V60 oder V100 gebracht und geholt. Der Schienenstrang verlief zwischen dem Gelände Dyckerhoff und der ZG Raiffeisen.

    zu 32: Hans Kistner

  • #1

    Walter Klaus (Freitag, 24 August 2018 14:57)

    zu 4. Im OG wohnte Familie Jaffke.
    zu24. Hier wurde eine Frau Seufert vom Zug überfahren.