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Die Übergabe des „2.
Malscher Historischen Boten“ mit dem Titel „Flüchtlinge
– Heimatvertriebene – Neubürger,
Malsch in den Nachkriegsjahren“ an Bürgermeister Elmar Himmel fand
am 7.11.2007 im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Vor Buchübergabe an Bürgermeister Elmar Himmel
ging der Vorstand der Heimatfreunde auf die beiden ausgestellten Trachten
von Neubürgern ein, welche auch Glanzstücke der Ausstellung der
Heimatfreunde Malsch im Jahre 2006 waren.

Übergabe
des „2. Malscher Historischen Boten“
an Bürgermeister Elmar Himmel
Josef
Bechler dankte im Namen der Heimatfreunde Malsch für die gute
Zusammenarbeit mit Bürgermeister Elmar Himmel und für die Mithilfe bei
der Finanzierung des „Boten“. Josef Bechler freute sich über die
Zusage des Bürgermeisters, auch die weiteren Projekte der Heimatfreunde
Malsch zu unterstützen.
Der
für Malsch zuständige Direktor Ralph Ganz, Vorstandsmitglied der
Sparkasse Karlsruhe, konnte den Dank der Heimatfreunde für den großzügigen
Zuschuss der Sparkasse aus Mitteln der Kulturstiftung entgegennehmen,
weshalb es möglich ist, diesen „Boten“ zum Preis von 9,00 Euro
abzugeben.
Einen
ganz besonderen Dank erhielt unser Mitglied Sandra Kunz, die das gesamte
Layout dieser Ausgabe professionell und kostenlos in ihrer Freizeit
fertigte. Dank gebührt ebenso Dr. Clemens Rehm, der mit seinem
niveauvollen Beitrag im Vorwort den „2. Malscher Historischen Boten“
geschichtlich abrundete.
Bei
der Buchübergabe dankte der Vorstand der Heimatfreunde auch allen
Zeitzeugen für ihre Beiträge, allen Mitbürgern die mit Gegenständen,
Bildern, Dokumenten und sonstigen Unterlagen dem Verein behilflich waren.
Nur dadurch war es möglich die Dokumentation in dieser Form zu erstellen.
Im
umfangreichen und mit vielen Bildern versehenen 2. "Boten" der
Heimatfreunde Malsch wird über die Nachkriegszeit in Malsch und den
politischen Neubeginn durch die fünf stattgefundenen ersten
demokratischen Wahlen im Jahre 1946 berichtet.
Auch
wird auf den Interzonen-Austausch zwischen den Besatzungszonen, die Anfänge
der Geldversorgung durch die Alliierten Militär-Mark-Noten, die
stattgefundenen Entnazifizierungen und auf die Heimkehr der letzen beiden
Kriegsgefangenen von Malsch, Ferdinand Hess und Franz Kassel eingegangen.
Das
Hauptthema des „2.Malscher Historischen Boten“ behandelt jedoch das
schreckliche Ereignis der „Flucht und Vertreibung“ vor über 60
Jahren.
Es
wurde dokumentiert, woher die 1310 Flüchtlinge und Vertriebene kamen, die
in Malsch nach dem Kriege ihre neue Heimat fanden. Drei Zeitzeugen
berichten über ihre Flucht bzw. ihre Vertreibung aus der alten Heimat.
Ausführlich wurde auf die Schwierigkeiten bei der Unterbringung und
Versorgung der vielen Neubürger in Malsch ab dem Jahre 1946 eingegangen.
Auch wurde aufgezeichnet, wie sich die Neubürger in Malsch und in
Sulzbach organisiert und integriert haben.
Malsch
ist durch die Neubürger um fast ein Drittel gewachsen. Die Neubürger
haben Malsch und Sulzbach verändert und bereichert. Sie sind Teil der
Ortsgeschichte geworden. Auch darüber wird im „2. Malscher Historischen
Boten“ berichtet.
Die
von den Heimatfreunden Malsch erstellte Dokumentation soll kommenden
Generationen die damalige, unglaubliche Aufbau- und Eingliederungsleistung
der Alt- und der Neubürger in der Gemeinde Malsch und Sulzbach aufzeigen.
Erworben
werden kann der „2. Malscher Historische Bote“ über die
Gemeindeverwaltung und über die Heimatfreunde Malsch (Josef Bechler, Dr.
Eugen- Essig-Straße 45, Telefon 8338, und Rainer Walter, Hauptstr. 81,
Telefon 30252).
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