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Ferienprogramm
2008 mit den Heimatfreunden Malsch
„Kinder
rechnen nicht mit der Zeit, daher ihre langen und gründlichen
Beobachtungen“
Jakob Bosshart
„Wir suchen
historische Grenzsteine“ lautete das Programm zu dem die Heimatfreunde
Malsch am 19. August 2008 eingeladen hatten.
Pünktlich um 14:00
Uhr traf man sich beim Parkplatz des Malscher Freibades und es ging auch
gleich nach der Holzbrücke abseits des Forstweges in den Wald. Auf der
alten Grenzlinie des „Gscheid“ wurde bald der erste Stein entdeckt.
Ausgestattet mit Kompass, Metermass, Landkarte und dem Datenblatt zur
Erfassung von Grenzsteinen haben die Kinder begonnen, den Stein zu
vermessen, von allen Seiten zu zeichnen und in das Formular zu übernehmen.
Dabei erfuhren sie etwas über die alte gemeinsame Malscher Mark- und
Waldgenossenschaft und deren Teilung vor 200 Jahren zwischen den Dörfern
Malsch, Waldprechtsweier, Völkersbach, Freiolsheim und Durmersheim.
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Weiter ging es
entlang der ehemaligen Grenze zwischen Malsch und Waldprechtsweier bevor
es in Richtung Burg Waldenfels in den Spielfinken ging. Fast alle Kinder
hatten schon einmal das Gelände der Burg besucht und jeder wusste etwas
darüber zu erzählen. Der unterirdische Gang zur Kirche in Malsch und
auch die vergrabene goldene Madonna leben in der Überlieferung weiter
fort.
Passend zur Umgebung
wurde dann den Kindern die Sage „Die Braut auf Eberstein“, -Ritter
Beringer, der letzte Ritter auf Burg Waldenfels und seine schöne Tochter
Rosowina- vorgelesen. Nach einer Weile begannen die meisten Jungs die
Umgebung der Burg nach ihren Geheimnissen näher zu untersuchen während
die Mädchen bis zum Ende von der Sage gebannt blieben. Ein kurzer, aber
steiler Abstieg brachte uns gegen 18:00 Uhr wieder zurück zum Parkplatz.
So ging ein angenehmer Nachmittag zu Ende.
Danke an Eugen
Heinzler und Thomas Meyer für die Begleitung und Unterstützung.
Gerhard
Bullinger |