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4.) Unsere Malscher Sprache – Genügt das Alphabet?

 Zusammenfassend  können  wir  also  feststellen:

 Es gibt eine deutsche Sprache, nämlich das Schriftdeutsch.

Hochdeutsch ist die Möglichkeit für alle Deutschen und Deutschsprechenden, sich im gesprochenen Wort gegenseitig verständlich zu machen, wenn es auch regional manchmal sehr „verschieden“ klingen mag.

Für Schrift- und Hochdeutsch genügen die 26 Buchstaben unseres Alphabetes (,also des ABC’s,) völlig.

Dieses Alphabet besteht aus Vokalen (,auch Hell- oder Selbstlaute genannt,) und Konsonanten (,auch Leise- oder Mitlaute genannt).

Vokale klingen für sich allein, ohne jede fremde „Hilfe“. Sie erfüllen Worte und Begriffe gleichsam wie mit Musik.

Konsonanten dagegen benötigen zum Klingen, zum Gehörtwerden, immer eine zusätzliche Stütze, meist ein davorgehängtes ä (z.B. ä-f, ä-m) oder ein drangehängtes e (z.B. b-e, t-e). Sie sind aber für Vokale das notwendige Gerüst, daß aus beiden, also aus Vokalen u n d Konsonanten,  hörbare und begreifbare Worte entstehen.

Nur wer also das ganze ABC kennt und beherrscht, kann schreiben, lesen und auch hochdeutsch sprechen, wenn dies regional auch nicht immer gleich klingt.

Für unsere  Heimatsprache,  für unsere MUNDART, genügen aber die 26 Buchstaben des Normalalphabetes nicht !

Denn da gibt es doch einige Vokale mehr als nur a, e, i,  o und u.

Das Problem ist nur, wie man solche Malscher Sondervokale in der Schrift auch so darstellen kann, daß ein Leser zumindest weiß, ja spürt, wie diese gesprochen klingen sollen ! Dieses Problem gibt es aber bei allen Fremdsprachen !

Wer eine Fremdsprache, z.B. Englisch, Französisch, Italienisch o.a., jemals gelernt hat, der weiß, daß es hierfür eine besondere Schrift, eine Lautschrift gibt, unverzichtbar für jeden Lernenden  von Fremdsprachen ! ABER : Keine Lautschrift  kümmert sich um Orthographie, also um Rechtschreibung ! Sie will nur helfen, die fremde Sprache möglichst richtig auszusprechen. Dazu, also zur schriftlichen Darstellung von Gesprochenem, bedarf es daher einer ganzen Menge besonderer Lautzeichen, besonderer (genormter) Sonderbuchstaben. Diese sind aber für unsere Zwecke viel zu kompliziert, auch weil man sie auf keiner Normalschreibmaschine schreiben kann. Und deshalb haben wir lange nach einer einfacheren Lösung gesucht und schließlich - so hoffen wir - auch gefunden.         

Weiter geht’s im Kapitel 5: „Unsere Malscher Sprache – Malscher Sondervokale“.